Es ist eine Sache Vorsätze zu treffen, wie “ich möchte 10kg abnehmen,” oder “ich werde mich weniger stressen lassen!” Aber es ist etwas völlig anderes, diese Vorsätze, die Dein Leben verändern werden, auch nachhaltig umzusetzen.

Meist starten wir mit vollem Elan, lesen Blogs oder Bücher, kaufen APPs die uns unterstützen sollen und stürzen los.

Doch nach einigen Tagen, wenn der Alltag nach den ganzen Feiertagen wieder eingekehrt ist, fällt es uns immer schwerer, die frisch getroffenen Vorsätze weiter umzusetzen. Langsam verfallen wir in unseren alten Trott und ehe wir uns versehen, steht schon wieder Weihnachten vor der Tür.

Doch das muss nicht sein. Ich habe gelernt, dass diese kleinen Tipps helfen können, den üblichen Trott zu durchbrechen und seinen inneren Schweinehund, der uns doch zu gern in alte Routinen gefangen hält, zu besiegen. Wenn Du einfache, schnelle Lifehacks suchst, dann muss ich Dich enttäuschen. Einfach ist es nämlich nicht, seinen Schweinehund zu besiegen. Aber das weißt Du ja bereits, denn sonst wärst Du nicht hier.

Also, los gehts, schütteln wir Deinen Schweinehund mal richtig durch und verschaffen Dir so eine völlig neue Erfahrung!

Tipp 1: Morgens mal anders

Was immer so Deine Routinen morgens sind und völlig egal, ob Du Morgenmensch bist oder nicht, verändere Kleinigkeiten direkt am Morgen, um Deinen üblichen Trott und Routinen zu durchbrechen. Welche das sind, musst Du abhängig von Deinen Vorsätzen machen, die Du verändern möchtest.

Wenn Du weniger Stress haben möchtest und sonst dazu neigst, immer auf dem letzten Drücker aufzustehen, stell Deinen Wecker nur 5–10 Minuten früher. Nein, nicht um noch etwas länger im Bett zu bleiben, sondern um etwas früher aufzustehen. Ich weiß, das Bett hat magische Kräfte und hält Dich fest. Aber los!

Du kannst auch schon am Vorabend Deine Klamotten für den Folgetag ins Bad legen, das Frühstück vorbereiten oder Dir eine To-Do Liste mit den dringend zu erledigen Punkten schreiben. Wenn Du morgens joggen möchtest, stell Deine Turnschuhe direkt vor das Bett und lege die Laufklamotten ins Bad.

All das kann helfen, Deinen Morgen zu verändern.

Tipp 2: Besorge Dir Zubehör, was Dir Freude bereitet

Veränderung muss Spaß machen. Wenn Du keine Freude für die Veränderung spürst, wirst Du voraussichtlich nie die Motivation aufbringen können, um Dein Verhalten zu verändern.

Daher kann es sehr hilfreich sein, wenn Du Dir ein Gimmick oder Zubehörteil besorgst, das Dich motiviert, aktiv zu werden.

Das können neue Turnschuhe sein, ein Fitnesstracker oder ein neues Tagebuch. Je nach Deinen Zielen, gibt es zahlreiche Gimmicks & Gadgets, die Dich bei der Umsetzung unterstützen und so motivieren können.

Tipp 3: Schreie es in die Welt hinaus

Jeder Mensch ist verschieben. Aber eines haben die meisten Menschen gemeinsam. Erst wenn externer Druck aufgebaut wird, kommen wir in die Puschen.

Nicht umsonst funktionieren Deadlines, letzte Mahnungen oder das Sportdate zu gut. In dem Du von Deinen Vorsätzen erzählst, baust Du eine gewisse Drucksituation für Dich auf. Du möchtest den Gegenüber ja nicht enttäuschen und Dich blamieren, dass Du die groß angekündigten Vorsätze nicht umsetzt.

Wenn Dir der Vorsatz peinlich ist oder ihn nicht mit einer Dir bekannten Person teilen möchtest, kein Problem. Nutze die Anonymität des Internets und versuche dort Deine Vorsätze anzukündigen. Du kannst auch persönliche Coaches anheuern oder natürlich auch hier einen Kommentar hinterlassen.

Tipp 4: Täglich grüßt das Murmeltier

Schon beim Vokabellernen haben wir gelernt, dass Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholungen der Schlüssel zum Lernerfolg sind. Das ist bei Verhaltensänderungen nicht anders.

Schreibe Dir Deine Vorsätze an einem für Dich gut sichtbaren Ort auf. Das kann der Badezimmerspiegel, die Innenseite der Zimmertür, der Kühlschrank oder der Bildschirmschoner sein. Was auch immer für Dich am besten funktioniert.

Lies Dir dann bewusst mind. 1x täglich Deine Vorsätze durch. Spüre gezielt das Gefühl, was in Dir aufsteigt. Ist es ein schlechtes Gewissen? Dann hast Du bisher zu wenig gemacht. Kommt Stress auf, hinterfrage Dich sofort, ob der Vorsatz wirklich der richtige Vorsatz für Dich ist! Denn in Stress und negativer Druck darf der Vorsatz nicht ausarten!

Wenn das Gefühl positiv ist, bist Du auf dem richtigen Weg! Solltest Du überhaupt nichts spüren, solltest Du wieder den Vorsatz hinterfragen. Denn dann kann es sein, dass er Dir nicht wichtig genug ist und Du Dich lieber anderen Vorsätzen widmen solltest, die Dir wirklich wichtig sind.

Mein Blogartikel “In 6 Schritten zu Deinen inneren Werten” kann Dir dabei helfen, zu erkennen was wichtig für Dich ist.

Tipp 5: Der Mount Everest

Deinen Schweinehund zu besiegen, ist vergleichbar mit der imaginären Besteigung des Mount Everest. Niemand schafft es, zumindest soweit ich weiß, den Gipfel in einer Etappe zu erklimmen. Es gibt mehrere Basecamps, in denen sich die Bergsteiger immer wieder erholen und akklimatisieren müssen.

Das ist vergleichbar mit Deinem Kampf gegen Deinen Schweinehund. Geh das ganze in Etappen an und versuche nicht, alles in kürzester Zeit zu schaffen. Portioniere Deine Verhaltensänderungen in kleine gut verdaubare Happen. Bleib sogar ein wenig unter dem, was Du für möglich erachtest.

Warum? Ganz einfach, wenn Du Deine Etappen regelmäßig erreichst, hast Du das positive Gefühl diese Etappe bewältigt zu haben.

Meistens wollen wir Menschen zu viel auf einmal und sind zu ungeduldig. Wir powern uns dann am Anfang voll rein und erkennen schnell, das wir müder und müder werden. Dann fangen wir an, unsere Ziele nicht mehr zu erreichen, was erst nicht schlimm ist, da wir Dank unserer Anfangsphase über dem Soll liegen. Aber nach und nach wird der Vorsprung aufgezehrt und es dauert nicht lange, bis wir im Hintertreffen sind. Die Erfolgserlebnisse bleiben aus und die Motivation sinkt und sinkt.

Pass also bitte auf, dass Du nicht in die Falle tappst und zu schnell zu viel möchtest!

Tipp 6: Schreie Deine Etappensiege in die Welt hinaus

Wie auch schon bei Tipp 3, teile Deine Erfolge mit anderen Menschen. Egal ob im Internet oder Freundes- und Familienkreis. Du hast es verdient, ein wenig stolz auf Dich zu sein. Menschen die in ähnlichen Situation steckten oder stecken, werden es nachvollziehen können und Dir die notwendige Anerkennung zollen.

Tipp 7: Feiere Deine Erfolge

Mehr noch, gönnen Dir dem Anlass entsprechende Belohnungen. Lass es richtig krachen und nutze Deine erzielten Erfolge bewusst dafür, Dir etwas zu gönnen. Das können materielle Dinge sein, aber auch Zeit für Dich. Was immer Dir als Belohnung wichtig ist! Belohne Dich bewusst und genieße es – sei stolz auf Dich!

Tipp 8: Der Kreis

Warum auch immer, neigt die Mehrzahl der Menschen dazu, Ziele und Vorsätze in der Silvesternacht zu treffen. Ein alter Abschnitt endet und ein neuer Abschnitt beginnt.

Aber ganz ehrlich? Es ist völlig egal was der Kalender sagt. Du kannst jeden Tag und zu jeder Sekunde neue Vorsätze treffen. Soll heißen, der Kreislauf an Vorsätzen kennt keinen Kalender und kein Silvester. Wenn Du Deine Vorsätze erreicht hast oder erkennst, dass es nicht die Dir wichtigen Vorsätzen waren, dann such Dir umgehend neue.

Fazit

All das sind kleine Trigger, die Dein Gehirn – denn das ist Dein Schweinehund – anregen und vermitteln, dass hier etwas anders läuft als sonst.

Wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du sehr schnell Erfolge feiern. Erst kleinere und dann mit fortschreitender Zeit immer größere Erfolge. Du wirst Dich besser fühlen und stolz auf Dich sein. Auch Dein Umfeld wird erkennen, wie Du Dich persönlich weiterentwickelt hast. Du wirst automatisch glücklicher, zufriedener und selbstbewusster sein.

Lies gerne auch meinen Artikel „In 10 Schritten vom Traum zum Ziel„, um noch mehr zu diesem Thema zu lernen.

Es steckt so viel mehr in Dir als das was Du jetzt machst!

UNSCREW YOUR LIFE!

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