In 10 Schritten vom Traum zum Ziel!

Nur 3% der Menschen haben einen Traum methodisch als Ziel formuliert und haben damit eine 76% Wahrscheinlichkeit ihren Traum zu erreichen.

Wahnsinn eigentlich! Als ich diese Zahlen gelesen habe, habe ich mich gefragt: „Warum eigentlich und wie ist das bei mir?“. Erschreckend musste ich feststellen, dass ich auch nicht zu den 3% gehöre, die ihre Träume methodisch formuliert haben. Klar habe ich Ziele, aber die geistern eher in Form von Tagträumen und groben Vorstellungen in meinem Gehirn umher. Viele davon habe ich bereits als Kind gehabt und tatsächlich einige auch erreicht. Aber methodisch formuliert und strukturiert bzw. zielstrebig angegangen bin ich bisher keiner meiner Ziele.

Warum ist das so?

Bevor Ziele zu Zielen werden, sind es immer erst einmal Ideen, Träume oder externe Inspirationen. Der nächste Urlaub, die Karriere, ein Haus, das neue Fahrrad oder Sofa, der Familienwunsch oder das geringere Körpergewicht, alles Ideen und Träume, aber eben noch keine Ziele. Ein Ziel wird nicht als Ziel im Gehirn geboren, sondern entsteht erst durch anstrengende und harte Arbeit.

Davor schrecken viele Menschen – auch ich – zurück. Alleine die Vorstellung, genau zu planen wie man diese Ideen umsetzen kann, lassen einen vor Ehrfurcht erschrecken. Das Gehirn findet 1000 Gründe, warum man sich darüber jetzt gerade KEINE Gedanken machen und was man lieber stattdessen machen sollte. Lieber mal schnell Facebook checken, in die E-Mails schauen oder einen Kaffee machen. Zerstreuung suchen und dann kann man ja immer noch anfangen zu planen. Pustekuchen! Das Gehirn hat uns (mal wieder) ausgetrickst. Schon bleibt eine Idee genau das: eine Idee. Umgesetzt wird sie leider nicht und schon geht es uns wie den meisten Menschen, die ihre Ideen nicht umsetzen können und stattdessen ihr Leben leben…

Was können wir tun?

Jeder Mensch hat Träume und Wünsche. Leider geben zu viele Menschen diese auf, weil sie im Leben „gefangen“ sind und sich das Hamsterrad dreht und dreht. Es gibt zu wenige Möglichkeiten, das eigene Leben zu reflektieren und mal etwas langsamer zu machen. STOP! Hier wollen wir Dir die Bremse reichen. Jetzt ist Deine Chance!

Mit diesen 10 Schritten schaffst Du es, Deinen Träumen näher zu kommen. Ist das einfach? Oh nein! Aber gemeinsam werden wir es schaffen!

1) Deine Träume auf Papier

Schnapp Dir ein leeres Blatt Papier und Deinen Lieblingsstift. Nimm Dir etwa 15 Minuten Zeit und denke über Deine Träume und Wünsche nach. Wenn Du länger benötigst oder schneller bist, ist das überhaupt kein Problem. Schreibe sie in Stichpunkten auf. Welche Gedanken hattest Du schon als Kind immer? Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an Deine Träume denkst? Was bewunderst Du an anderen Menschen?

2) Bring Ordnung in Deine Träume

Jetzt geht es darum, Deine Träume in eine für Dich richtige Reihenfolge zu bringen. Keine Angst! Du kannst die Reihenfolge später immer noch ändern.

Wenn Du z.B. 10 Träume aufgeschrieben hast, sortiere jedem Traum eine Zahl von 1–10 zu. Hast Du nur 7 Träume notiert, dann eben eine Zahl von 1–7. Dabei darfst Du aber nur einmal jede Zahl verwenden. 1 ist der für Dich wichtigste Traum, 2 der nächst wichtigste usw. Versuch nicht zu lange nachzudenken, sondern vergebe die Punkte möglichst spontan und schnell.

Wenn Du damit fertig bist, schreibe Dir die Träume in der neuen Reihenfolge erneut auf. Beginne mit Nr. 1 und schreibe die weiteren Träume in der Reihenfolge darunter.

3) Überprüfe die Liste

Nachdem Du die Träume der Reihe nach sortierst hast, ist es jetzt an der Zeit, die Reihenfolge noch einmal zu überprüfen. Bist Du glücklich mit der gewählten Reihenfolge? Was sagt Dir Dein Bauchgefühl, wenn Du die Liste durchgehst?

Ganz wichtig: lass Dich nicht davon abhalten, ob Dir die Träume realistisch erscheinen oder nicht. Darüber machen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt gedanken. Noch ist träumen absolut erlaubt und erwünscht!

Bist Du mit der Reihenfolge zufrieden? Dann geht es weiter zum nächsten Schritt!

4) Die Träume im Eimer

Nein, nicht das was Du denkst – warte ab!

Unsere Träume kommen meist aus verschiedenen Lebensbereichen und es wichtig, dass Dir das bewusst ist. Folgende Bereiche können unterschieden werden:

    - Beruf & Karriere
    - Geld
    - Familie
    - Liebe & Freundschaft
    - Gesundheit
    - Persönliche Entwicklung
    - Hobbies
    - Gesellschaft

Die meisten Bereiche sind selbsterklärend. Ich möchte kurz auf die persönliche Entwicklung und Gesellschaft eingehen.

Persönliche Weiterentwicklung

Hierunter fallen alle Träume, die einen menschlich voranbringen, ohne im direkten Zusammenhang mit einer anderen Kategorie zu stehen. Wenn ich z.B. Spanisch lernen möchte, ich das aber weder für den Beruf noch für Familie oder eine Beziehung benötige, ist das persönliche Weiterentwicklung. Ein weiteres Beispiel ist, wenn Du zukünftig ruhiger und gelassener werden möchtest. Hier geht es darum, seinen Charakter weiterzuentwickeln und fällt damit ebenfalls in diese Kategorie.

Gesellschaft

Wenn Du Deiner direkten Umgebung etwas zurückgeben möchtest oder für diese da sein möchtest, fällt das in diese Kategorie. Das können z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten sein oder Hilfestellung für Personen in Deinem weiteren Umfeld.

Nun wird es Zeit, Deine Träume in die Eimer zu schmeißen. Sinnbildlich natürlich. Schreibe die 8 Kategorien nebeneinander auf ein neues Blatt Papier.

Sortiere nun Deine Träume in die 8 Kategorien ein. Möchtest Du zum Beispiel 1000,00€ sparen? Dann kommt das in die Kategorie „Finanzen“. Wenn Du auf der Suche nach der großen Liebe bist, gehört das natürlich in die Kategorie „Liebe & Freundschaft“.

Schreibe jetzt noch die unter Schritt 2 und 3 ermittelte Zahl hinter die Träume in den einzelnen Lebensbereichen. Hast Du z.B. dem Ziel „1000,00€ sparen“ die Zahl 4 gegeben, gehört die 4 nun hinter das Ziel in der Kategorie „Finanzen“.

5) Erbsenzähler für Träume

Zähle jetzt die Anzahl der Träume in jedem Lebensbereich und notiere die Zahl neben der Überschrift des Lebensbereiches. Wenn Du z.B. 3 Ziele unter „Gesundheit“ hast, schreibe die Zahl 3 neben der Überschrift „Gesundheit“.

So kannst Du Dir schnell einen Überblick verschaffen, in welchen Lebensbereichen Du die meisten Träume hast. Häufig variiert das von Mensch zu Mensch und hängt davon ab, in welcher Lebenssituation man sich befindet. Hat man z.B. gerade sein Berufsleben angefangen, wird man i.d.R. viele berufliche oder finanzielle Träume haben.

Später hat man evtl. mehr Träume zu den Themen Gesundheit oder Familie. Wichtig ist, dass es überhaupt keine Wertung darüber geben sollte, welche Kategorien momentan im Mittelpunkt stehen. Wie schon erwähnt, ändert sich das im Leben.

6) Traumpicking

Nachdem Du jetzt weißt, welche Schwerpunkte Du in Deinem Leben momentan hast und wie wichtig Dir die Träume in der Reihenfolge sind, geht es jetzt darum, Träume auszuwählen und zu Zielen zu formulieren.

Nimm die Kategorie, in der Du die meisten Träume einsortiert hast. Schau jetzt innerhalb dieser Kategorie nach der niedrigsten Zahl, die hinter dem Ziel steht. Das ist Dein Traum, mit dem Du jetzt anfangen solltest.

Aber moment! Hör kurz auf Dein Bauchgefühl. Passt es oder möchtest Du lieber einen anderen Traum angehen? Dann wähle diesen Traum. Wichtig ist, dass Dein Bauchgefühl positiv ist.

Fertig? Dann schreibe jetzt den Traum auf ein neues Blatt Papier!

7) SMART – Vom Traum zum Ziel

Jetzt wird es Zeit, Dein Traum zu einem konkreten Ziel umzuformulieren. Nur so, hast Du die 76% Chance, Deinen Traum auch wirklich zu erreichen.

Vielleicht habt ihr schon einmal gehört, dass Ziele SMART sein sollten. Aber was ist damit eigentlich gemeint?

Jeder Anfangsbuchstabe von SMART steht für ein Wort:

S = Specific (Spezifisch)

M = Measurable (Messbar)

A = Achievable (Erreichbar)

R = Realistic (Realistisch)

T = Timely (Zeitgerecht)

S=Specific

Spezifisch heißt, das man einen genauen Verbesserungsbereich in seinem Ziel benennt. Im Bereich Finanzen, könnte es beispielsweise so sein, dass man als Ziel definiert: “Ich möchte am letzten Tag des Monats keinen negativen Kontostand haben. Der Kontostand muss mind. 0,01€ betragen.”

Ein weiteres Beispiel: “Ich möchte 10kg abnehmen und max. 75kg wiegen.”

M=Measurable

Messbar sollten Ziele sein, damit man ständig überprüfen kann, ob man die Ziele auch erreicht.

Wenn man das Beispiel unter S=Specific nimmt: “Ich möchte am letzten Tag des Monats keinen negativen Kontostand haben. Der Kontostand muss mind. 0,01€ betragen.”

Hier kann man eindeutig messen, ob man am letzten Tag des Monats das Ziel erreicht hat oder nicht.

Beim zweiten Beispiel: “Ich möchte 10kg abnehmen und max. 75kg wiegen.”, kann man ebenfalls messen, ob man das Ziel erreicht. Obwohl dieses nicht 100% sauber formuliert ist. Aber mehr dazu unter T=Timely.

A=Achievable

Ein Ziel muss natürlich immer erreichbar sein. Wenn ich z.B. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden möchte, ist das für mich nicht erreichbar, da ich kein Amerikaner bin.

Es müssen also immer alle Grundbedingungen erfüllt werden können. An dieser Stelle ist es “noch” egal, ob sie realistisch sind oder nicht.

Bleiben wir beim o.g. Beispiel. Ich kann zwar nicht Präsident der USA werden, könnte aber Primeminister von Großbritannien werden, da ich die britische Staatsangehörigkeit besitze.

R=Realistic

Wir sind uns sicherlich einig, dass ich zwar grundsätzlich Primeminister von Großbritannien werden könnte, das Ziel also erreichbar ist, mit meinem bisherigen Lebenslauf und meinem Alter die Chancen aber nicht sehr groß sind. Sprich, das Ziel wäre unrealistisch.

Wenn ich aber in den Stadtrat einziehen wollen würde, um die lokale Politik mitzugestalten, wäre das sicherlich noch realistisch und auch erreichbar.

An dieser Stelle gilt es, die Träume bzw. jetzt Ziele genau zu beleuchten. Wie realistisch ist es, mein Traum bzw. Ziel zu erreichen? Denn nur realistische Ziel sind auch motivierend. Wenn ich z.B. in einer Woche einen Marathon laufen möchte, ich aber vorher nie gelaufen bin, werde ich nie motiviert an diesem Ziel arbeiten.

T=Timely

Dieser Punkt ist ebenfalls besonders wichtig. Nur wenn Euer Ziel mit einem klaren Zeitpunkt versehen ist, könnt ihr es messen.

Nehmen wir das Beispiel von weiter oben: “Ich möchte 10kg abnehmen und max. 75kg wiegen.”

Es ist S=Specific, M=Measurable, A=Achievable, R=Realistic aber nicht T=Timely. Denn wann genau möchte ich die 10kg abgenommen haben und damit mein Wunschgewicht von 75kg erreicht haben? In 2 Wochen, 3 Monaten oder 10 Jahren?

Nur wenn ein Ziel auch T=Timely ist, ist es motivierend daran zu arbeiten. Denn ansonsten besteht die Gefahr, das man

a) demotiviert wird, da die Zeit zum erreichen des Zieles nicht ausreicht (z.B. ich möchte morgen 10kg abgenommen haben) oder

b) man das Ziel auf die lange Bank schiebt, weil man ja noch 10 Jahre Zeit hat, um die 10kg abzunehmen.

Also verseht Euer Ziel auf jeden Fall mit einem realistischen und genauen Zeitpunkt, an dem ihr das Ziel erreicht haben möchtet.

8) Realitycheck – vom Traum zum Ziel

Okay, jetzt geht es ans Eingemachte. Schickt mir Euer Ziel an nick@unscrew.de und ich werde das Ziel überprüfen, ob es SMART ist.

Ihr erhaltet dann innerhalb von 3 Tagen eine Rückantwort und könnt nicht nur sicher sein, dass Euer Ziel alle Anforderungen erfüllt. Nein, ihr habt auch noch einen weiteren Schritt in Richtung Zielerreichung gemacht.

Denn wer seine Ziele mit anderen teilt, schafft für sich eine externe Verbindlichkeit das Ziel auch wirklich zu erreichen. Nicht jeder Mensch kann sich ausschließlich aus sich selbst heraus motivieren. Es gibt zahlreiche Menschen, die den externen “Druck” brauchen, um auch wirklich das Ziel zu erreichen.

In dem Moment, wo ihr Euer Ziel mit mir teilt, habt ihr eine interne Vereinbarung mit Euch selbst und eine externe Vereinbarung mit mir.

Also los: Schickt mir Euer Ziel an nick@unscrew.de und ich werde es kostenlos innerhalb 3 Tagen auf die SMART-Regeln hin überprüfen und Euch Feedback geben.

9) Coaching

90% der Reise liegt hinter euch. Ein Großteil des Jobs ist bereits gemacht und die Erreichung Eures Traums ist nun zum Greifen nah!

Unter Punkt 8 habe ich bereits von der internen und externen Verbindlichkeit gesprochen. Unter Punkt 9 verschärfen wir die Verbindlichkeit noch ein wenig. Denn wenn ihr einen Coachingpartner habt, das kann eine Euch vertraute Person sein oder ein externer Coach, dann habt ihr noch größere Chancen, Euren Traum bzw. das Ziel zu erreichen.

Vereinbart regelmäßige Termine, um über den Stand der Zielerreichung zu sprechen. Habt ihr alle Zwischenschritte erfolgreich gemeistert? Wo liegen Probleme bzw. was habt ihr nicht bedacht?

Ein externer Ansprechpartner hilft euch, am Ball zu bleiben und so euer Ziel zu erreichen.

10) Feiern

Jeder Traum, der mit den o.g. Schritten zum SMART-Ziel wurden, benötigt i.d.R. kleinere Etappenziele. Diese Etappenziele sind wichtig, um motiviert zu bleiben und vom großen Traum nicht überwältigt zu werden.

Möchte man den Mt. Everest besteigen, kann man ein SMART-Ziel formulieren. Jedoch wird es schwierig, wenn man sich nicht Etappenziele setzt.

Wenn man das große Ziel, in mehrere Etappenziele unterbricht, wird es weniger angsteinflößend und vor allem realistischer es zu erreichen.

Jedes dieser Etappenziele solltet ihr gebührend feiern. Belohnt euch dafür, dass ihr konsequent an eurem Ziel gearbeitet habt und so Euren Traum wahr gemacht habt.

Fazit

Jeder kann es schaffen, seine Träume zu erreichen. Es ist verblüffend, dass nur 3% aller Menschen diese Regeln konsequent befolgen und so ihr Glück in die eigenen Hände nehmen.

Mit diesem Artikel habt ihr zumindest die Voraussetzungen geschaffen, zu den 3% zu gehören. Ergreift die Chance und startet jetzt sofort mit der Umsetzung. Wartet nicht! Denn denkt daran: Euer Gehirn wird sofort 1000 Gründe finden, warum ihr nicht damit starten solltet. Lasst Euch vom Gehirn nicht austricksen – STARTE JETZT!

In 10 Schritten vom Traum zum Ziel

In 10 Schritten vom Traum zum Ziel

In 10 Schritten vom Traum zum Ziel